Der September hat begonnen und damit mein erster Monat den ich in diesem Land, weit weg von zu Hause verbringen werde. Langsam aber sicher wird es mir aber immer mehr zum zu Hause. Es gibt immer noch viele Herausforderungen und das schwierigste für mich ist wohl auf so viele verschiedene Menschen zu zugehen und das noch in Englisch. Aber glücklicherweise bin ich hier auf einem Campus unter lauter Christen ja wirklich am richtigen Fleck. Es ist schon erstaunlich, welchen Unterschied es macht mit wem man sich abgibt. Während der allgemeine Standard ist, sich immer mit dem Gegenüber zu vergleichen und den Höher stehenden zu untergraben, sowie sich über den Niedrigeren zu erheben ist es unter Christen einfach anders. Nicht, dass alle mit ihrer Bekehrung plötzlich perfekt sind, sondern das Ziel ist einfach ein anderes und deswegen auch die Einstellung zum Leben. Vieles an dem lässt sich aber nicht einfach beschreiben und begreifen, sondern man muss es selbst erleben und fühlen um zu wissen was es ist. Zum Beispiel macht es für die meisten Menschen keinen Sinn, dass die Ewigkeit um ein vielfaches wichtiger ist, als dieses Leben hier. Sogar bei vielen Christen ist das Christentum zu einem Teil ihres Lebens und zu einer Religion und einem Glaubenssystem wie jedem anderen und nicht mehr zum Leben selbst geworden, wodurch sie aber am wahren Leben vorbei gehen. Was die Allgemeinheit für ein perfektes Leben hält ist in Wahrheit ein leeres Leben, da es am Sinn vorbei geht.
Tja das kommt davon, wenn man sich mit dem Glauben beschäftigt. Ich möchte aber hier anfügen, dass dies nicht unbedingt der Einfluss des Bible College ist, sondern dass mir viel mehr klar geworden ist, wie wichtig es ist, zu seinem Glauben zu stehen. Denn warum sollte man sich damit verstecken? Ist denn die Wahrheit eines Atheisten höher und besser als die eines Christen und sollte ein Christ sich deswegen in Scham verstecken? Wahrscheinlich ist es eher unsere Angst vor der Konfrontation die uns davor abhält eine andere Meinung, als die der vorherrschenden Mehrheit zu vertreten.
So, dass war eine kleine Kostprobe davon, wie ich mich als Prediger machen würde ;-) Anfänglich habe ich eigentlich gedacht in diesem Blog nur über die allgemeinen Erlebnisse in den Vereinigten Staaten zu schreiben, aber da ein Großteil meiner Erfahrungen schließlich auch das Geistliche betrifft wäre es irgendwie nur die halbe Wahrheit nur über die Kultur und das Land zu schreiben. In Zukunft werde ich also versuchen beidem seinen berechtigten Platz zu geben,den Sachen, die ich im Alltag erlebe, und denen mit denen sich mein Intellekt beschäftigt. btw. Anregungen, Wünsche und Beschwerden bezüglich dieses Blogs bitte an mich richten ;-) und nicht an andere.
Montag, 3. September 2007
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3 Kommentare:
Hi Emanuel! Wenn du mir da schon so die Tür aufmachst, dann würd ich gern wissen, wie denn so ein "gewöhnlicher" Tag bei dir ausschaut und, weil ich glaub das hast du noch nicht erwähnt, was du genau arbeitest in der IT Abteilung. Dann würde mich interessieren, ob ihr als Studenten einen persönlichen Begleiter/Coach zugewiesen bekommt. Und dann würd ich noch gern das Fach wissen, dass dir am meisten Freude und Begeisterung entlockt :)
kann ich gerne machen mr. farmer. vielen dank uebrigens fuer deine rueckmeldungen bezueglich des blogs. ansonsten bekomme ich leider recht wenig antworten.
ja, das ist das harte los der bloggergemeinde ;) wenig feedback.
ich find deinen blog voll supa und auch, dass du den geistlichen bereich nicht aussparst! :)
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