Samstag, 16. August 2008

Wüstensand - Colorado Nr. 5

An unserem vorletzten Tag in Colorado machten wir dann auch noch ein Gruppenfoto auf dem die ganze Familie zu finden ist. Nur die Eltern waren nicht mit ihm Bild, da schließlich jemand das Foto machen musste.

Von links nach rechts und in drei Reihen:
Erste Reihe: Zion, Gabriel, Abby mit Tobias, Salem, Hosanna, Leshem
Zweite Reihe: Malachi, Eli(hinter Abby), Isaiah, ich, Benjamin
Dritte Reihe: Josiah mit Eden, Hennah

Bis auf Hennah, Eden und mich sind alle Leute im Bild auch Geschwister, insgesamt 12.

In den Sanddünen von Colorado:
Da wir schon mal in der Gegend waren beschlossen wir den Nationalpark "The great sand dunes" zu besuchen. Zu diesem Zweck fuhren wir für ungefähr zwei Stunden in Richtung "Mount Blanca", wo wir dann endlich in der Ferne ein seltsames Bild sahen.
Umrundet von Bergen und mitten in einer trockenen Steppe waren Sanddünen zu sehen. Echte Sanddünen, wie man sie sonst nur aus den Filmen über die Sahara sieht:


Nach bezahlen einer kleinen Eintrittsgebühr gingen wir in das Ausstellungsgebäude, dass ein wenig über die Geschichte und Entstehung dieses seltsamen Naturwunders erzählte. Dort machte ich dann auch ein Foto dieses Plakats, dass natürlich auf Englisch die Entstehung der Sanddünen erklärt:

Grundsätzlich sagt es, dass durch die spezielle Form der Berge, deren Erosion, Wind und Wasser der Sand nicht über die Landfläche verstreut, sondern in dieser Gegend abgelagert wurde. Wie die Sanddünen wirklich entstanden sind weiß natürlich keiner, außer Gott, weil keiner außer ihm beim Prozess dabei war. ;-)
Leider begann es bald stark zu regnen, wodurch wir alle klatschnass wurden. Genau diese Tatsache vertrieb aber die meisten Menschen, die ansonsten in Schwärmen in den Sanddünen herumwandern oder auf Plastikschlitten daran herunterrutschen. Kurz nach dem Regen konnte ich dann auch dieses hübsche Bild vom Regenbogen, mit dem Sand im Vordergrund und den bewaldeten Bergen im Hintergrund aufnehmen:

(Wie immer kann man mit einem Klick auf das Foto auch die volle Auflösung erhalten)

Bald nach dem Regen kam dann aber wieder die Sonne heraus, die uns trocknete und wieder aufwärmte:


Da der Sand wirklich fein war, wie man es von einem Strand in der Karibik erwarten würde musste ich mein Land auch dementsprechend verewigen:


Hosanna wurde dann auch gleich mal vergraben und in einen zwei Meter großen Muskelprotz verwandelt:


Eine Sandburg musste natürlich auch her, und so beschlossen wir die Stadt "Minas Tirith" aus "Der Herr der Ringe" zu imitieren. Tatsächlich machten wir dann auch mindestens fünf verschiedene Level mit jeweils einer eigenen Mauer. Die Ebene von Pelennor im Vodergrund der Stadt konnten wir auf dem Abhang der Sanddüne leider nicht darstellen.



Bald war es dann aber wieder Zeit zu gehen, deshalb mussten wir "Minas Tirith" ihrem Schicksal überlassen und zurück zum Parkplatz gehen, wo ein Abendessen uns erwartete. Im folgenden Video sieht man noch mich während der Überquerung des "Medano Creek" vor den Sanddünen:
video

Zurück am Parkplatz aßen wir Hamburger und Marshmellows vom Grill. Schließlich waren wir alle recht hungrig vom Herumtoben in den Sanddünen. Durch den Geruch wurden anscheinend Rehe angelockt, die dann auch gar nicht scheu recht nahe kamen:


Die Sonne ging dann auch bald unter und damit war auch der vorletzte Tag in Colorado vorüber:

Am nächsten Tag galt es dann Packen und fertig machen für die Abreise und früh am Morgen des Sonntags nahmen wir Abschied vom schönen Colorado und fuhren zurück ins heiße und trockene Dallas in Texas. Spät am Abend des Sonntags vor einer Woche kamen wir dann auch wieder in CFNI an.
In der letzten Woche galt es dann wieder zurück zur Arbeit im IT Department, Stunden für mein Stipendium abarbeiten, sowie in den Überstunden Geld verdienen. Diese Woche war dann auch Registration für das neue Semester und mit der "Opening Rally" am Sonntag geht es dann auch schon offiziell los. Ob ich bereit bin? Naja ich werde es wohl sein müssen, wenn die Klassen am Montag wieder anfangen. Ganz ehrlich kann ich aber auch sagen, dass ich Österreich und besonders meine Familie nach wie vor sehr vermisse und mich schon sehr darauf freue in zehn Monaten wieder zurückzukommen, obwohl es schmerzhaft sein wird alle Freunde hier zurückzulassen.

2 Kommentare:

Mätti hat gesagt…

Hey Emanuel!

Hab gerade Bilder gecheckt vom Blog und den Text uberflogen. Ned schlecht. Ich sitzt grad in Portugal im Internetkaffee.

Bis bald,
dein Matthias

Anonym hat gesagt…

ur schöne Bilder...hey, das is ja so richtig profimässig.

lg d b =P